Arijana Sandfort | Ari Campari

Arijana in Paris …

Vorab, ich gelobe Besserung: nach jetzt weit mehr als einem Jahr habe ich endlich mal die Kurve für diesen Blogpost gekriegt … tze, tze, tze … Gut, es gibt ja immer gute Gründe für sowas, kennt jeder … aber den letzten Tritt in den A****, jetzt doch endlich in die Hufe zu kommen, war der Beitrag von Martin Krolop. Er hat ja ach so recht, alle freuen sich, wenn sie möglich schnell was sehen und vielleicht sogar mitnehmen können. Egal ob Pola oder ein paar unbearbeiteten Bilder aufs Smartphone. Aber hier war es halt auch so, daß die vielen Bilder erst einmal sortiert und bearbeitet werden wollten. Ja, und dann lernt man ja auch immer dazu, was dazu führte, daß ich fast alle Bilder zweimal bearbeitet habe. Gut, interessiert eigentlich nicht, Arijana am wenigsten, aber so isses nun mal …

Doch jetzt zu Arijana: als professionelles Model ist sie in der Szene ja bestens bekannt. Ich kannte sie von einem Mini-Shooting einige Jahre zuvor. Aber so über den ganzen Tag in Paris? Hmm. Ist schon was anderes. So ein richtiges Beauty-Fashion-Shooting war unter den Bedingungen von „Straßen in Paris“ ja nicht wirklich möglich, alles war sehr improvisiert, eben so ein Mix aus Model-Street-OnLocation-AvailableLight-Blitz-Photowalk. Mehr geht fast nicht.

Dazu kommt, das Arijana flexibel verschiedene Looks im Bereich Beauty- und Fashion-Photographie verkörpern kann. – Ich habe mal gegoogelt Zwinkernd, da sind einige wirklich phantastische Bilder mit ihr zu sehen, sehr variantenreich, sehr gekonnt, – auch dank der wirklich guten Photographen, mit denen sie zusammenarbeitet.

Ich wollte aber auch ein wenig weg von eben diesen Bildern und so habe ich das genommen, was sich während des Photowalks so anbot: Schnappschüsse „on the street“, minimales Posing und vergleichsweise wenig inszeniert, auch wenn Arijana ihren Modeljob schon auszufüllen wußte. Rausgekommen sind eher etwas raue und weniger perfekte Bilder und ja, mal irgendwie anders, als man sie sonst so kennt. Vielleicht hier und da auch etwas mehr persönlich, eben nicht nur das professionelle Model.

Aber da war noch was anderes: die wirklich wunderschönen roten Haare verlangen geradezu nach „knackigen“ Farbbildern und man ist zu Beginn der Sichtung und der Nachbearbeitung denn auch versucht hier richtig „Gas zu geben“. Eher zufällig habe ich dann mal den SW-­Knopf gedrückt, wow!! Das gefiel mir noch um einige besser, weil es mehr der Person zeigt und auch andere Akzente gesetzt werden können. Außerdem kann man zwischen einem eher „flachen“ und mal dramatisch-kontrastreichen Bildlook hin- und herspringen, ohne sich über Farbverschiebungen kümmern zu müssen. Das hat meiner Meinung nach schon einen eigenen Charme.

Am Ende standen fast alle Bilder in Farbe und Schwarzweiß zur Auswahl. Was also tun? Dann die Idee hier beide Varianten zu zeigen: mit Mouse-Over kann man ganz einfach zwischen SW und Farbe hin und her schalten und jeder kann sich so selbst ein eigenes Bild von „Ari in Paris“ machen … Viel Spaß dabei!

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