Jasmin Lamoen at the barn @ bert stephanie

Jasmin …

Ein Workshop bei Bert Stephani, yeah! – man gönnt sich ja sonst nichts. Also auf nach Belgien in sein Studio „The Barn“.

Das Programm war „ungefähr so“ oder „mach' etwas aus etwas Ungewissen“, – genau darin aber liegt ein besonderer Reiz: mal etwas probieren, Ideen entwickeln, etwas improsieren und schauen, was passiert …

Bert hatte sich um ein Model gekümmert: Jasmin. Sie hatte schon einige Modelerfahrung, nicht aber als professionelles Model. Also in vielerei Hinsicht eine bezaubernde junge Frau von „nebenan“, perfekt! – Jasmin hatte sich mit einem Koffer voll Klamotten bestens vorbereitet, wobei bald klar war: ihr Herz hing an einem lachsfarbenen Marilyn Monroe-Kleid. Verführerisch! Sogar die Schuhe paßten Ton-in-Ton zum Kleid. Cool!

Obwohl wir das Shooting nicht gleich mit diesem Outfit gestartet haben, so sind diese Bilder einfach zu dominant. Jasmin blühte darin sichtlich auf und vergaß jedes kontrollierte Posing. OK, ich gebe zu, wir haben sie ein wenig gescheucht ( … wir? dazu unten mehr ). Laufen, drehen, posen, machen, tun, - alles im Sekundentakt. Dazu noch verschiedenen Licht-Setups ... puh, ganz „schön“ anstrengend für Jasmin sowie für mich.

Neben den Bildern im „Marilyn-Look“ gab es weitere Setups, die meiner Meinung eher in Schwarz-Weiß wirken. Jasmin kann eben beides gut „tragen“, wohl auch, weil ihre lachend-leuchtenden Augen jedem Bild das gewisse Etwas geben.

Aber halt!, daß war noch nicht alles. So ganz nebenbei entstanden zwei „Candid-Shots“, ganz beiläufig, zufällig, fast „verunglückt“ und trotzdem hänge ich sehr genau an diesen Bildern (es sind die beiden letzten Bilder in der Abfolge). – Nicht unbedingt perfekt, aber sie haben beide das gewisse Etwas, wie Jasmins Augen …


Über die sehr lockere Workshopathmosphäre habe ich ja schon geschrieben. Das war aber nicht nur Bert zu verdanken, sondern insbesondere Isabel Corthier, eine langjährige Photo-Freundin, die just an diesem Tag zu Besuch kam und mitmachte. Und das war ein Glücksfall! Denn Isabel kennenzulernen ist fast so, wie eine Schallmauer zu durchbrechen: ich habe noch nie mit jemanden in so kurzer Zeit Freundschaft geschlossen … Ihre Energie, Freundlichkeit und Herzlichkeit sind geradezu atemberaubend.

Und, Isabel wußte Jasmin zu motivieren, brachte Ideen ein und machte vor, was sie sich so vorstellt. Also einige „meiner Bilder“ wären ohne Isabel sicherlich nicht so entstanden. Thanks Isabel!

Isabel hat nebenbei mit ihrer Kamera ein paar Making-Of - Bilder geschossen, die sie mir überlassen hat. Man kann sich diesem Style schlecht entziehen! Ja, und schaut euch einmal ihre Arbeiten auf der Website an oder besucht einige ihrer Ausstellungen, daß alles ist ganz großes Kino! Ihr werdet mich verstehen …

Doch zurück zum Workshop …

Tja, am Ende des Workshops standen wir vor der Schwierigkeit, daß mit meiner Kamera fast alle mal geknipst haben, so daß es im Nachhinein schwierig wurde, die einzelnen Bilder richtig zuzuordnen. Bert hat sich dann von meiner Speicherkarte diejenigen geschnappt, die er besonders gelungen fand und einer eigenen Bildnachbearbeitung unterzogen und ich zeige sie hier, weil es ist schon erstaunlich, was jeder Photograph so aus demselben Bildmaterial herausholt. Einige ganz wenige Bilder sind aus Berts Kamera, die ich hier ebenfalls zeigen möchte. Er kann's halt schon recht gut … Zwinkernd

Übrigens, daß „Zufallsbild“ von Jasmin hat es ihm besonders angetan. In der Sekunde, wo es entstand, sagte er ohne zu zögern: „Das ist es!“ Ein wirklicher Glückstreffer!

Nochmals vielen Dank an Jasmin, an die phantastische Isabel und natürlich an Bert, der beim letzten Set als „Windmaschine“ mit einem Sunbounce Reflektor für den nötigen Auftrieb sorgte … THX!!!

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